Nachverdichtung Hannover
Nachverdichtung eines Nachkriegsquartiers in Marienwerder
120
Wohnfläche
8.500m²
Parken
95 TG-Plätze
Konzept
Das Nachverdichtungskonzept ergänzt die bestehende Wohnsiedlung behutsam und nachhaltig. In einem heterogenen Umfeld aus Clusterbebauungen, Solitären und Zeilenstrukturen entstehen neue Wohngebäude, die die vorhandenen Freiflächen effizient nutzen und gleichzeitig die städtebaulichen Qualitäten des Quartiers stärken.
Die neuen Baukörper orientieren sich an den bestehenden Wegebeziehungen und vermitteln zwischen den unterschiedlichen Bebauungstypologien. Durch ihre gezielte Anordnung werden neue, klar gefasste Innenhöfe geschaffen, die als geschützte Aufenthalts- und Begegnungsräume für die Bewohner dienen.
Die bislang offenen Zeilenstrukturen werden behutsam ergänzt und räumlich gestärkt. Dadurch entstehen aus vormals unbestimmten Freiflächen attraktive halböffentliche Außenräume mit hoher Aufenthaltsqualität. Die neue Bebauung trägt zu einer besseren Definition von privaten, gemeinschaftlichen und öffentlichen Bereichen bei und fördert ein lebendiges nachbarschaftliches Miteinander.
Durch die Nachverdichtung wird vorhandene Infrastruktur effizient genutzt, zusätzlicher Flächenverbrauch am Stadtrand vermieden und neuer Wohnraum innerhalb des bestehenden Quartiers geschaffen. Das Konzept verbindet damit die Ziele einer nachhaltigen Stadtentwicklung mit einer deutlichen Aufwertung der Freiraum- und Wohnqualität.




